Allgemeine Geschäftsbedingungen

Hinweis: Diese AGB sind ein Entwurf. Vor produktiver Nutzung bitte durch eine Rechtsabteilung prüfen lassen.

1. Vertragsgegenstand

Lloyk („Anbieter") betreibt unter der Domain lloyk.app eine Software-as-a-Service-Anwendung für KI-gestützte Notizverwaltung („Dienst"). Diese AGB regeln das Vertragsverhältnis zwischen Anbieter und Nutzer (Verbraucher oder Unternehmer).

2. Registrierung & Account

Die Nutzung setzt einen Account voraus. Der Nutzer ist verpflichtet, wahrheitsgemäße Angaben zu machen und Zugangsdaten vertraulich zu behandeln. Bei Verdacht auf Missbrauch ist der Anbieter unverzüglich zu informieren.

3. Plans, Preise & Zahlung

Die jeweils aktuellen Plans und Preise sind unter /pricing ausgewiesen. Kostenpflichtige Abos werden über Stripe abgerechnet. Es gelten die jeweils ausgewiesenen monatlichen oder jährlichen Beträge zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer.

4. Bring-Your-Own-Key (BYOK)

Für KI-Funktionen nutzt der Nutzer eigene API-Keys von Drittanbietern (Anthropic, OpenAI, Groq u.a.). Die Kosten dieser Drittanbieter trägt der Nutzer direkt. Der Anbieter verschlüsselt die hinterlegten Keys mit AES-256-GCM und speichert sie ausschließlich verschlüsselt in seiner Datenbank.

5. Verfügbarkeit

Der Anbieter strebt eine durchschnittliche Verfügbarkeit von 99,5 % im Kalendermonat an, schließt jedoch geplante Wartungsfenster und höhere Gewalt aus. Eine darüber hinausgehende SLA bedarf einer gesonderten Vereinbarung im Enterprise-Plan.

6. Nutzungsrechte & Datenhoheit

Sämtliche vom Nutzer hochgeladenen Inhalte (Notizen, Sprachaufnahmen, Anhänge) verbleiben im Eigentum des Nutzers. Der Anbieter erhält das einfache, nicht ausschließliche Recht, diese Inhalte ausschließlich zur Erbringung des Dienstes zu verarbeiten.

7. Kündigung

Free-Accounts können jederzeit gelöscht werden. Kostenpflichtige Abos verlängern sich automatisch um den jeweils gewählten Zeitraum und können bis zum Ende der aktuellen Abrechnungsperiode gekündigt werden (Self-Service via Stripe Customer Portal).

8. Haftung

Der Anbieter haftet uneingeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie nach den Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes. Bei einfacher Fahrlässigkeit ist die Haftung auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.

9. Widerrufsrecht (Verbraucher)

Verbraucher haben das Recht, binnen 14 Tagen ohne Angabe von Gründen den Vertrag zu widerrufen. Mit Beginn der Nutzung des Dienstes innerhalb dieser Frist erlischt das Widerrufsrecht.

10. Schlussbestimmungen

Es gilt deutsches Recht. Gerichtsstand ist — soweit zulässig — der Sitz des Anbieters. Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.

Stand: Juni 2026 · Zurück zur Startseite